News Werke Biografie Bibliografie DE / EN

d.o.pe.

2022

400 dpi colaris Teppichdruck
267 x 200 cm
Auflage: 4 + 1AP
verso signiert, datiert und nummeriert mit weißem Marker

Bereits Anfang der 2000er Jahre hatte sich Thomas Ruff mit der visuellen Erscheinung von geometrischen Strukturen beschäftigt, für die 1975 der Mathematiker Benoît Mandelbrot den Begriff „Fraktal“ eingeführt hatte. Es handelt sich dabei um „natürlich“ erscheinende Objekte, Gebilde oder Muster, die einen hohen Grad an Selbstähnlichkeit aufweisen, so dass bei der Vergrößerung eines Ausschnittes des Musters immer wieder die gleiche Struktur zu sehen ist. Ein erster Versuch, diese Objekte am Computer zu erstellen, scheiterte, da die damals zur Verfügung stehenden Programme nicht die erwünschte Präzision erzielten.

Die Nutzung einer neuen Software ermöglichte es ihm, die Herstellung solcher Fraktale erneut anzugehen. Dabei interessierten ihn vor allem zwei Aspekte. Zum einem die visuelle Schönheit der Mathematik sichtbar zu machen, die sich beim Eintauchen in die fraktale Welt zeigt, zum anderen die Möglichkeit Bilder zu generieren, die natürlich wirken, jedoch komplett künstlich hergestellt wurden. Zunächst erstellte er verschiedenste Bilder von Ausschnitten der sogenannten Mandelbrot-Menge, die er anschließenden miteinander überlagerte, sodass psychedelische Pseudo-Naturimitationen entstanden. Das fertige Motiv ließ er auf Veloursteppich drucken, um Arbeiten zu erzeugen, die eine scheinbare räumliche Tiefe und eine weiche naturhafte Oberfläche aufweisen und die man als „Bildteppiche“ an die Wand hängt.

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267 x 200 cm
Auflage: 4 + 1AP
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Bereits Anfang der 2000er Jahre hatte sich Thomas Ruff mit der visuellen Erscheinung von geometrischen Strukturen beschäftigt, für die 1975 der Mathematiker Benoît Mandelbrot den Begriff „Fraktal“ eingeführt hatte. Es handelt sich dabei um „natürlich“ erscheinende Objekte, Gebilde oder Muster, die einen hohen Grad an Selbstähnlichkeit aufweisen, so dass bei der Vergrößerung eines Ausschnittes des Musters immer wieder die gleiche Struktur zu sehen ist. Ein erster Versuch, diese Objekte am Computer zu erstellen, scheiterte, da die damals zur Verfügung stehenden Programme nicht die erwünschte Präzision erzielten.

Die Nutzung einer neuen Software ermöglichte es ihm, die Herstellung solcher Fraktale erneut anzugehen. Dabei interessierten ihn vor allem zwei Aspekte. Zum einem die visuelle Schönheit der Mathematik sichtbar zu machen, die sich beim Eintauchen in die fraktale Welt zeigt, zum anderen die Möglichkeit Bilder zu generieren, die natürlich wirken, jedoch komplett künstlich hergestellt wurden. Zunächst erstellte er verschiedenste Bilder von Ausschnitten der sogenannten Mandelbrot-Menge, die er anschließenden miteinander überlagerte, sodass psychedelische Pseudo-Naturimitationen entstanden. Das fertige Motiv ließ er auf Veloursteppich drucken, um Arbeiten zu erzeugen, die eine scheinbare räumliche Tiefe und eine weiche naturhafte Oberfläche aufweisen und die man als „Bildteppiche“ an die Wand hängt.

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